Göttingen’s Unterwelt

Durch’s Geocachen verschlägt es einen ja immer mal wieder an Orte, an die man sich sonst sicher nicht so ohne weiteres getraut hätte… Damit meine ich besonders jene „Wege“, die sich unterhalb der eigentlichen Straßen Göttingens befinden.

Um einen weiteren Eindruck davon zu vermitteln, wie verrückt der Alltag eines Geocachers aussehen kann, folgen hier einige Berichte über Caches, die in der Tat etwas „tageslichtscheu“ sind…

Da es sich vorwiegend um Mystery-Caches handelt, werden die eigentlichen Cache-Namen aus Spoiler-Gründen hier nicht veröffentlicht.

Die große Röhre… (D3/T3)

Die ermittelten Koordinaten führten uns zu einer (glücklicherweise) recht geräumigen Röhre. Für alle, die nicht gerade die 2m-Marke ankratzen, war hier aufrechtes Laufen gut möglich.
Dies war auch ganz gut so, denn der Weg zog sich ziemlich hin…

Nach einer etwa 20-minütigen Wanderung im Dunkeln hatten wir dann jedoch das Ende des Tunnels, sowie den finalen Behälter erreicht und konnten uns ins Logbuch eintragen.

Zufrieden konnten wir dann den Rückweg antreten…

Geschafft…! 🙂

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Der lange Weg… (D3,5/T4)

Ein etwas längeres unterirdisches Vergnügen bereitete uns dieser Cache… Mit Gummistiefeln, Licht und genügend Ersatzakkus „bewaffnet“ stiegen wir gegen 18:15 in den Untergrund.
Anfangs ging es noch gut aufrecht voran, bis wir an der ersten „Abzweigung“ standen…

Auf den Spuren unserer Vorfahren, sprich in leicht gebeugter Haltung, ging es dann also weiter…

Unterwegs fanden wir weitere Instruktionen, wie wir letztendlich an das Final gelangen sollten. Da die Informationen verschlüsselt waren, folgte also auf die erste körperliche Anstrengung auch noch etwas Kopfarbeit…

In aller Stille, die lediglich durch das Plätschern des Wassers und gelegentlichen Flüchen hinsichtlich des nahenden Muskelkaters unterbrochen wurde, bahnten wir uns im Lichtschein unserer Lampen den Weg durch die engen Tunnel…

Aber auch diese Farce hatte irgendwann ein Ende bzw. wir dann bald das Logbuch in der Hand und konnten rund 90 Minuten nach dem Einstieg die Göttinger Unterwelt um einen Cache reicher wieder verlassen.

Fazit: Jaaa, der Muskelkater am nächsten Tag war wirklich schön… aber dennoch hat er sich für diesen Cache absolut gelohnt 😉

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